Im wilden Osten

Als die DDR und die Bundesrepublik vereinigt waren, galt es, die Zukunft der ostdeutschen Staatsbetriebe zu regeln. Die Treuhandanstalt wurde gegründet. Sie brachte den Leuten bei, wie es sich anfühlt, ohnmächtig zu sein. Ihr spätes Erbe sind Rassismus und Nationalismus. VON FRANZISKA AUGSTEIN Chemnitz und Dresden sind arm dran: Dort toben Rassisten und Neonazis sich aus. Die allermeisten Einwohner interessiert das wenig, oder sie sind entsetzt. Aber Konzerne überlegen sich zweimal, ob sie … [Read more...]

Aus­ver­kauf der Republik

Alles muss raus: Wie die Treuhandanstalt das DDR-Volksvermögen verschleudert hat. VON FRANZISKA AUGSTEIN Als es mit der DDR zu Ende ging, wähnten ihre Bürger sich im Glück: Sie hatten Reisefreiheit und die D-Mark, und die meisten waren zuversichtlich, nun könne ihr Leben weitergehen wie zuvor, nur eben ohne staatliche Bevormundung. Ihre neue Freiheit haben die dankbaren DDR-Bürger dann genutzt, Helmut Kohl zum Kanzler zu wählen, der von Wirtschaft nicht viel verstand, aber immerhin genug, … [Read more...]